10 Gründe, warum Deadpool ein Kino-Hit wird!

Wenige Comic-Verfilmungen haben für so viel Aufsehen gesorgt in letzter Zeit wie Deadpool. Doch ist der Merc With a Mouth wirklich der Heilsbringer fürs Pathos geladene Action-Kino? Wir sind uns da sicher und bringen euch 10 Gründe, warum Deadpool der Kino-Hit des Jahres 2016 wird!

In weniger als 2 Wochen ist es soweit: Deadpool kommt endlich in die Kinos. Worauf  Fans seit dem geleakten Test-Footage von 2014 (!) warten, wird endlich wahr. Doch jetzt mal Hand auf’s Herz: Wer von euch hat keine Angst, dass der Film ein Flop wird?

Denn nach dem ersten missglückten Auftritt unseres Lieblingssöldners im unsäglichen X-Men Origins: Wolverine schien es so als sei sowohl für Deadpool als auch für Ryan Reynolds die Zeit abgelaufen. Wade Wilson wurde am Ende zerhackstückt und Reynolds hatte nach Green Lantern seine zweite Besetzung im Comic-Universum auf fatalste Weise vor die Wand gefahren. Doch moment, moment, moment: Weder Reynolds noch Deadpool als Charakter treffen hier die Schuld. Aber warum?

Nun, um das zu klären und um den besorgten Fans ein paar ruhige Minuten zu schenken, haben wir bei COFFEE & GAMES versucht für euch eine Liste zu schaffen. In dieser Liste möchten wir euch ganz klar zeigen, warum Deadpool das wird, was wir uns alle erhoffen. Also Bühne frei!

https://www.youtube.com/watch?v=ZIM1HydF9UA

10 Gründe, warum Deadpool der Kino-Hit des Jahres 2016 wird!

10. Ryan Reynolds ist Deadpool-Fan

Wir wissen Bescheid: Kein Fan würde Deadpool das antun, was Reynolds ihm in X-Men Origins angetan hat. Aber ganz ehrlich: Wer von euch hätte die Chance abgetan überhaupt erst einmal Wade Wilson zu spielen?

Was im weiteren Verlauf des Films aus Deadpool – oder was auch immer das am Ende sein sollte – geworden ist, ist genauso wenig Ryan Reynolds Schuld wie Green Lantern – wobei wir für Blade: Trinity keine Verantwortung übernehmen wollen. Hannibal King in den Comics ist das eine, aber Hannibal King im Film war vor allem eins: Lustig – und vielleicht sogar ein Vorgeschmack auf die Art und Weise wie Reynolds Deadpool spielen würde, wie diese Szene zeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=V3QGGLaglck

Das wichtigste bleibt jedoch: Für Reynolds ist Deadpool eine Herzensangelegenheit. Der sympathische Schauspieler hat Ewigkeiten probiert Deadpool in Produktion zu kriegen, wurde jedoch stets abgelehnt. Als dann endlich die Freigabe für den Film kam, war Reynolds der erste, der hinter dem Projekt stand und schon früh in Interviews sich voll und ganz hinter das Projekt stellte.

9. 20th Century Fox brauch den Erfolg

20th Century Fox ist eines der größten Studios in Hollywood und war beteiligt an einem Großteil der ersten Superhelden-Filme Anfang der 2000er: Daredevil, Elektra, Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen, Fantastic Four 1 & 2, X-Men: Der letzte Widerstand, X-Men: Origins,  Ghost Rider 2….

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Hier Witz unter der Gürtellinie einfügen.

…ihr versteht wohin das führen soll: 20th Century Fox war im Bereich des Superhelden-Kinos im wahrsten Sinne des Wortes nicht an Heldentaten beteiligt. Auch die letzten Lebenszeichen in Form des Fantastic Four-Reboots verliefen eher bescheiden. Deadpool ist – neben den zwei neuen X-Men-Sequels – 20th Century Fox einziges neues Superhelden-Projekt. Und deswegen scheinen die Verantwortlichen alles zu versuchen um Deadpool zu einem Erfolg werden zu lassen – mit guten Aussichten!

8. Rated R für Richtig gut

Eines der größten Probleme von Superhelden-Filme ist seine eigene Fanbase: Fans in jedem Alter mögen Superhelden, Erwachsene genauso wie Kinder. Doch kann man Erwachsene nicht so gut mit aalglattem Pathos am Bildschirm halten wie Kinder, denn sobald eine Handlung weniger Überraschungsmomente hat als ein Ü-Ei (<1 also), ist es schwer bei der Stange zu bleiben. Was also tun?

Nun am besten eins: Das Kinder-Publikum außen vor lassen. Mit einer US-Einstufung von Rated R hat man bei 20th Century Fox genau das getan. Denn Rated R bedeutet, dass Kinder unter 17 Jahren den Film nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen sehen dürfen. Doch was bedeutet das für Deadpool?

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Blut, Eingeweide und Deadpool: Die perfekte Mischung

All das was Fans sich wünschen: Sex, Gewalt, dumme Sprüche und vor allem ein Haufen Trash. Deadpool lebt in den Comics vom absurden Humor, der häufig unter der Gürtellinie landet. Einer der Gründe, warum Wade Wilson in X-Men Origins (Rated PG-13 – für Kinder ab 13) nicht funktionierte. Aber genau einer der Gründe, warum Deadpool 2016 funktionieren wird.

7. Nichts geht bei Deadpool nicht

Die 4. Wand ist ein Konzept, das noch aus Zeiten des Theaters stammt: Innerhalb einer Bühnenhandlung existiert scheinbar eine vierte Wand, weil die Darsteller sie im Spiel als vorhanden beachten und mit dem Publikum nicht in Interaktion treten. Ein Schauspieler kann jedoch die vierte Wand durchbrechen, etwa indem er auf Beifalls- oder Missfallenskundgebungen aus dem Publikum eingeht – oder Witze über Charaktere aus dem DC-Universum oder dem Publikum alte Anekdoten erzählt.

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4. Wand und Deadpool: Ein fantastisches Team!

Dieses Konzept lässt Deadpool auch als Film besser funktionieren als andere Filme: So darf der Merc With a Mouth aktuelles Popkulturgeschehen kommentieren, aber auch auf die simpelsten Superheldenfilm-Stereotypen eingehen – wie im letzten Trailer geschehen mit dem Superhero Landing

https://www.youtube.com/watch?v=qfu0L-2YfbE

Ihr seht was wir meinen?

6. Am Drehbuch haben die Zombieland-Schreiber gesessen

Fans von Zombie-Filmen hatten in den letzten Jahren sehr schlechte (Warm Bodies jemand?), aber auch sehr gute Zeiten. 2009 war einer der Gründe definitiv Zombieland: Mit einer guten Portion Humor, Woody Harrelson und Bill Murray in einem Cameo – was will man mehr?

https://www.youtube.com/watch?v=RgsNFGER7HE

Doch was ist daran so gut für Deadpool-Fans? Ein Name ist die Antwort: Rhett Reese. Reese ist einer der Drehbuch-Autoren von Zombieland gewesen – und nun auch verantwortlich für Deadpool. Wer sich also über fehlenden Humor bei Deadpool Sorgen gemacht hat, aber Zombieland mochte, der kann nun beruhigt auf den 12. Februar 2016 warten.

5. Der Cast von Deadpool ist geladen

Jaja, immer das Gleiche: Tolle Leute, viele Preise, irrer Cast. Aber was sollen wir sagen? Bei Deadpool ist es einfach nun mal so. Schauen wir uns doch die Fakten an.

Morrena Baccarin (bekannt aus Firefly und Homeland, spielt Vanessa Carlysle)

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Morena Baccarin spielt Vanessa Carlysle

Baccarin ist mit Abstand die erfolgreichste Schauspielerin des Casts: Mit der Hit-Serie Homeland wurde sie bereits für den Emmy und die Screen Actors Guilds Awards nominiert. Gewinnen durfte sie dabei leider nicht, qualitativ wertvoll waren ihre Auftritte bis jetzt dennoch immer – und dürften auch dem Ensemble keinen Abbruch tun.

Gina Carano (MMA-Kämpferin und All-Around-Badass, spielt Angel Dust)

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Gina Carano spielt Angel Dust

Auch wenn Carano nicht bekannt ist für ihre grandiosen Rollen in Kino-Filmen, zeigte sie in Fast & Furious 6 eine immerhin solide Leistung. Das sie ordentlich draufhauen kann, hat sie schon in der Vergangenheit bewiesen – mit der Rolle von Angel Dust sollte sie also keine Problem haben.

T.J. Miller (US-Comedian, spielt Weasel)

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T.J. Miller spielt Weasel

Man meint es nicht, aber T. J. Miller hat schon eine ganze Menge an Hollywood-Erfahrung sammeln dürfen. So spielte der US-Comedian unter anderem Rollen in Cloverfield und Transformers 4. Nebenbei verlieh er dem Charakter Fred im Kino-Erfolg Baymax seine Stimme. Passend zum Ton von Deadpool hat man sich hier durchaus einen Schauspieler geangelt, der es versteht Humor – eine Grundvoraussetzung für den Charakter Weasel – auf die große Leinwand zu bringen.

Ryan Reynolds (Comic-Enthusiast und Green Lantern-Versager, spielt Barack Obama – nein, ok. Deadpool)

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Ryan Reynolds spielt Deadpool

Reynolds hat viele Höhen und Tiefen in seinen letzten Filmjahren gehabt: Während Buried (2010) ein durchaus von Kritikern gelobter Film war, stehen auf der Negativ-Seite auch eine Reihe von Flops wie zuletzt The Captive (2014). Doch eines muss man Reynolds lassen: Der Mann hat eine Menge Humor und beweist das jedes Mal aufs Neue. So augenscheinlich auch in Deadpool.

4. Man muss kein Comic-Fan sein um Deadpool zu mögen

Das gute an Deadpool ist: Wer Action-Filme mit einer guten Portion Humor mag, der wird sich direkt heimisch fühlen. Im Gegensatz zu anderen Superhelden-Filmen wie den Avengers und Co. wird bei Deadpool kein Grundwissen über das vorhandene Universum vorausgesetzt.

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Im Bild: Deadpool und …naja, andere.

Die im Film vorhandenen Nebencharaktere wie Colossus und Negasonic Teenage Warhead sind zwar X-Men – aber eine wirklich gewichtige Rolle spielen sie nicht, sondern spielen Deadpool eher zu. Deswegen tut uns und der Deadpool-Kasse einen Gefallen: Bringt eure Nicht-Comic-Freunde dazu Deadpool zu gucken und macht den Film selbst zum Hit!

3. Das kleine Budget von 20th Century Fox erfordert Kreativität

Hier schließt sich der Kreis: Wer die Misserfolge von Fox der letzten Jahre beobachtet hat und den Druck von Disney/Marvel-Seite aus wachsen sieht, weiß Bescheid. 20th Century Fox investiert keine hunderte von Millionen in diesen Film – und geht trotzdem ein Risiko ein mit einer Rated R-Filmversion. Was bleibt also zu tun?

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Gewusst wie: Kreatives Marketing bei Deadpool

Kreativität ist der Schlüssel: Ohne einen kreativen Ansatz ist dieses Filmprojekt zum Scheitern verurteilt. Und davon haben wir bis jetzt einige Ansätze gesehen: Kreative Marketing-Ideen bei Twitter, die Übernahme aktueller Popkultur-Ereignisse und mehr. Deadpool wusste bis jetzt zu überraschen. Im Zusammenhang mit Deadpools Neigung zum Brechen der 4. Wand sind dem Film also (und dem knappen Budget) keine Grenzen gesetzt. Werden wir eine Szene vor Green Screen sehen in dem Deadpool und die Zuschauer den Green Screen sehen und sonst niemand? Wird Deadpool ganz offensichtlich an Kabeln von der Decke schweben, während sich alle Charaktere im Film der Logik hingeben? Wer weiß! Spannend – und innovativ – wäre es allemal!

2. Ach, kommt schon: Habt ihr die Trailer gesehen?

Sind wir doch mal ehrlich: Bewegtbild weiß am meisten zu überzeugen. Wir lassen einfach nochmal den allerersten Trailer für sich sprechen.

https://www.youtube.com/watch?v=FyKWUTwSYAs

1. Nein, ernsthaft: Deadpool ist einfach Deadpool

Immer noch nicht überzeugt? Dann lasst den Mann für sich selbst sprechen:

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Ok, 2. Versuch. Deadpool ist ja nicht so doof und lässt sich diese Chance entgehen, euch zu überzeugen!

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Naja, OK. Anyway: Deadpool soll am 12. Februar 2016 in die Kinos kommen.


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2016 kommt Deadpool ins Kino - doch wird der Film ein Hit? Wir sind uns da sicher und bringen euch 10 Gründe, warum Deadpool der Kino-Hit des Jahres wird!
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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.