5 Gründe, warum Black Mirror die beste Sci-Fi-Serie seit Jahren ist

Black Mirror ist eine dieser Serien, die es geschafft haben das Format von Sci-Fi-Horror neu zu definieren. Und trotzdem befindet sie sich unter dem Radar vieler Zuschauer. Das wollen wir heute ändern!

Alle paar Jahre wird ein Genre von einer neuen Serie oder einer neuen Idee wieder aufgefrischt oder umgekrempelt, in dem sie noch nie Dagewesenes zeigt und Grenzen überschreitet oder bereits bekanntes so anordnet, dass man mit offenem Mund vor dem Fernseher sitzt.

Black Mirror, die im Dezember 2011 zum ersten Mal ausgestrahlte Sci-Fi-Serie aus England von den Showrunnern Charlie Brooker und Annabelle Jones ist eine dieser Serien, die das geschafft hat, aber sich noch immer unter dem Radar vieler Zuschauer befindet. Wir betrachten die Serie heute mal spoilerfrei und verraten in fünf Punkten, warum Black Mirror, die beste Sci-Fi-Serie seit Jahren ist.

5 Gründe, warum Black Mirror die beste Sci-Fi-Serie seit Jahren ist

https://www.youtube.com/watch?v=ld9m8Xrpko0

1. Bei Black Mirror ist keine Folge wie die Andere

Das Schöne an Black Mirror ist, dass es sich um eine Serie handelt, deren Episoden nicht aufeinander aufbauen. In Zeiten von Binge-Watching, einem Serien-Marathon hier und einer unübersichtlichen Handlung dort ist es erfrischend, in jeder Folge in eine andere Realität hineingeworfen zu werden und jedes Mal zu entdecken, was in dieser oder jener Welt im Argen liegt. Ob es ein britischer Premier ist, der in aller Öffentlichkeit erniedrigende Dinge tun muss, um eine entführte Prinzessin zu befreien, ein Service, der Verstorbene als digitale Kopie zurückkehren lässt oder eine Cartoon-Figur zur Parlamentswahl antritt, die Welten von Black Mirror entfalten auch in nur einer Folge einen unglaublichen Sog.

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In Black Mirror gibt es auch schöne Masken – via cnet.com

2. So nah und doch so fern

Die Konflikte, die in Black Mirror bestehen, werden fast ausschließlich durch Technologie hervorgerufen. Sei es das Aufzeichnen aller Momente eines Lebens in The Entire History of You, das zum Streit zwischen einem Pärchen führt, dass sich alles was sie gesagt oder getan haben auf Fernseher noch einmal ansehen können oder die Welt von 15 Million Merits, in der die Menschen nur noch dafür Leben, in riesigen Wohnkomplexen eine digitale Währung in Minispielen zu erarbeiten und es für Dinge auszugeben, die sie überhaupt nicht benötigen und eine Casting-Show das einzige Lebensziel zu sein scheint. Die Parallelen zu unserem aktuellen Umgang mit den sozialen Medien und unsererm Sozialleben sind beängstigend deutlich und zeigen, wohin uns Technologie führen kann, wenn wir nicht noch nicht bereit sind, damit reflektiert umzugehen. Da hält uns Black Mirror wirklich den schwarzen Spiegel vor, der laut Charlie Brooker jeder Bildschirm eines Handys, Laptops oder Fernsehers sein kann.

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Warum guckt eigentlich kein Schwein Black Mirror? – via collider.com

3. Ein kleines bisschen Horrorshow

Black Mirror wird immer dann stark, wenn es hart und teilweise gruselig für den Zuschauer wird. In der Folge White Bear erwacht eine Frau in einer Welt, in der sie nicht mehr weiß, wer sie ist und ihr niemand auf offener Straße hilft, da alle zu beschäftigt sind, sie mit ihrem Handy zu filmen. Ein surreales Bild mit einem starken Symbolcharakter und ein grausames Gefühl für den Zuschauer, wenn man ebenso wenig wie die junge Frau in diese merkwürdige Welt hineingeschubst wird, in der alle teilnahmslos aufzeichnen, statt zu interagieren. Es ist die Frage „Was würde ich jetzt tun?“, die man sich sehr oft stellt, bekommt man die teilweise Entscheidungen und zeitnah erfolgenden, teils schrecklichen Konsequenzen der Hauptfiguren mit.

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Schafe? Purer Horror! – via pastemagazine.com

4. Sehr gute Auflösungen

Gerade Folgen wie White Bear oder die Weihnachtsfolge White Christmas schaffen es, dem Zuschauer einen Twist vorzusetzen, der einen einfach nur umhauen kann. Dabei biedert sich die Serie einem nicht an und versucht, besonders listenreich zu sein – sie offenbart gegen Ende von vielen Folgen eine Härte in ihrer Auflösung, die man nicht allzu oft kennengelernt hat, wenn man sich im Sci-Fi-Genre bewegt.

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Wie diese Szene wohl weitergeht? – via express.co.uk

5. Ein ausnahmelos toller Cast

Wie immer bei sehr guten bis hervorragenden Serien sticht auch hier der Cast heraus. Bekannte Gesichter sind rar, aber dennoch gibt es sie. Domhall Gleeson, der vielen mittlerweile als General Hux aus Star Wars: The Force Awakens bekannt sein sollte, reiht sich neben Jon Hamm ein, den viele aus Mad Men kennen. Weitere bekannte Namen sind Rory Kinnear, der in den vergangenen Bond-Filmen mitspielte sowie Rupert Everett, der manchen bestimmt auch ein Begriff ist, wenn man Der Sternwanderer oder In guten Händen gesehen hat. Durch diese Darsteller ist Black Mirror nicht nur storytechnisch, sondern auch schauspielerisch eine hochqualitative Serie, die es sich lohnt, angeschaut zu werden.


Was sagt ihr zu Black Mirror? Schon gesehen oder lässt euch die Serie kalt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen oder haut uns bei Facebook oder Twitter an!

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Black Mirror ist eine dieser Serien, die es geschafft haben das Format von Sci-Fi-Horror neu zu definieren. Wir werfen einen Blick auf die Serie!
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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.

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