Review: The Flash 2×01 – The Man Who Saved Central City

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Nach einer turbulenten ersten Staffel, die mit das Beste war, was Superhelden im Fernsehen in den letzten Jahren anstellten, geht The Flash jetzt endlich ins zweite Jahr. Dabei muss sich The Flash nicht nur einer neuen Bedrohung stellen, sondern auch neue und alte Verbündete akzeptieren.

Die erste Staffel von The Flash endete abrupt mit der Szene, in welcher Flash in die Singularität lief, um diese von innen heraus zu schließen. Monatelang spekulierten Fans, was aus Barry werden würde. Verschlägt es ihn auf eine parallele Erde? Reist er wieder durch die Zeit? Oder wird das das Ende des Scarlet Speedsters? Durch die Promo zur zweiten Staffel von The Flash und auch der Spin-Off-Serie Legends of Tomorrow war ziemlich schnell klar, dass der rote Blitz natürlich wohlbehalten wieder zurück in Central City sein würde. Die zweite Staffel steigt hierbei ein halbes Jahr nach den Ereignissen rund um die Singularität ein und zeigt uns einen Barry, der mittlerweile alleine arbeitet, da er niemanden aus seinem Team in Gefahr bringen möchte. In Rückblenden sieht man, dass es zu großen Teilen Firestorm, also Ronnie Raymond und Dr. Martin Stein gewesen sind, die das schwarze Loch geschlossen haben und somit die Stadt vor der Zerstörung retteten. Barry war leider nur in der Lage Stein zu retten und Ronnie scheint diesmal wirklich gestorben zu sein (Obwohl wir bei The Flash wissen, dass so etwas ja nicht immer lange anhalten muss).

Beim Flash-Day, dem neuen Feiertag Central Citys, betritt ein neuer Schurke die Bühne, der Atom Smasher. Das alter Ego des Smashers, Al Rothstein, wurde allerdings erst kurz zuvor tot aufgefunden und es deuteten keinerlei Anzeichen darauf hin, dass er jemals Superkräfte hatte. Wer oder was ist also dieser Kerl, der sich um ein vielfaches seiner Größe und Kraft vergrößern kann? Die Antwort bekommt Barry prompt geliefert, als er den Smasher seiner Kräfte durch den Einsatz von Unmengen an Radioaktivität beraubt hat – ein Mann namens Zoom setzte den Atom Smasher auf den Flash an, um ihn zu töten, nur so hätte er wieder nach Hause gelangen können. Das zentrale Thema dieser Staffel wird also wieder ein Big Bad sein, in diesem Fall Zoom, der Flash-Fans natürlich ein Begriff sein sollte und der in dieser Episode noch nicht gezeigt wird. Ob es also jetzt statt dem Metahuman der Woche, den von Zoom gesandten Metahuman der Woche geben wird, scheint ziemlich sicher und die Möglichkeiten, sich dem reichen Fundus an DC-Schurken und Helden zu bedienen scheint endlos zu sein.

Wie schaffte es Flash die Singularität aufzuhalten ? via kneelbeforeblog.co.uk

Wie schaffte es Flash die Singularität aufzuhalten? – via kneelbeforeblog.co.uk

Dabei ist die Superschurkengeschichte in dieser ersten Folge gar nicht mal das tragende Element. Wie so oft bei The Flash sind es die leisen Töne und Charaktermomente, die diese Serie auszeichnen. Allen voran das Geständnis von Harrison Wells aka Eobard Thawne, der in einer Videobotschaft sein Geständnis über den Mord an Nora Allen aufgezeichnet hat und Barrys Vater nun endlich aus dem Gefängnis entlassen wird. Eine Szene, die man sich als Fan lange gewünscht hat und Barry nun endlich noch mehr Freiheit und Unbeschwertheit geben dürfte, da eine große Last seines Lebens nun endlich von seinen Schultern genommen wurde. Auch wenn  Henry Allen sofort wieder auf Barrys Umfeld verschwinden will, so ist auch dies nachvollziehbar, da er kaum einen logischen Platz im Team Flash einnehmen könnte.

Dieses Team ist natürlich durch den Verlust von Eddie, Harrison Wells und auch Ronnie Raymond erheblich verändert, aber holt Iris und Dr. Stein an Bord, die natürlich die wissenschaftlichen und menschlichen Lücken im Team sofort verschließen können und wahrscheinlich auch über die volle Distanz der zweiten Staffel durchaus vermögen. Dabei ist abzuwarten, inwiefern Barry und Iris zueinander finden, falls nicht wieder neue Love Interests gefunden werden und wie Caitlin den Verlust von Ronnie dieses Mal verarbeiten wird, ebenso wie seine zweite Hälfte Dr. Stein.

Sieht man durch so einen Helm überhaupt was? via youtube.com

Sieht man durch so einen Helm überhaupt was? – via youtube.com

Fazit  

The Flash startet ebenso fulminant in das zweite Jahr, wie es aus dem ersten abgetreten ist. Die Veränderungen rund um Barry sind nachvollziehbar und durchdacht, ebenso macht der Ausblick auf den großen bösen Zoom und seine erzähltechnischen Möglichkeiten ebenso Bock wie der Cliffhanger mit einem gewissen Jay Garrick, bei dem wahrscheinlich alle Comic-Fans, die in den letzten Wochen und Monaten keine Promo gesehen haben, wahrscheinlich erstmal vor Freude in die Luft gesprungen sind. Wird The Flash das Multiversum kennenlernen? Wer ist Zoom? Was will Jay Garrick? Wie immer, wenn The Flash solche Fragen aufwirft kann man den Autoren nur sagen – Ihr habt alles richtig gemacht und wir freuen uns auf die kommende Woche.

Wer sich nun die Folge 2×01 The Man Who Saved Central City anschauen möchte, kann dies bei Amazon tun!

(Header via arrow.wikia.com)

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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.

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