Reviews: The Flash 2×04 – „The Fury of Firestorm“

Die vierte Folge The Flash steht ganz in Zeichen der Wests, die ihre Vergangenheit aufarbeiten müssen und einem Helden, der noch nicht weiß, dass er einer ist. Wie das zusammenpasst und was das für die Entwicklung der Staffel bedeutet, ergründen wir heute in der Review der Folge The Fury of Firestorm.

Eine große Frage bereits zu Anfang der zweiten Staffel von The Flash ist die Gesunheit von Dr. Stein, der ohne sein Firestorm-Gegenpart Ronnie immer weiter erkrankt und sich bereits zu Anfang der Folge im kritischen Bereich befindet, der alsbald tödlich für ihn enden kann. Ersatz bzw. ein Nachfolger für den verstorbenen (oder verschwundenen?) Ronnie muss also her und da die Explosion des Teilchenbeschleunigers nicht nur reihenweise Metawesen hervorgebracht hat, die Team Flash feindlich gesinnt sind, bleibt eine kleine Auswahl geeigneter Kandidaten übrig, die Dr. Stein das Leben retten und ein Superheld zugleich werden können.

Henry Hewitt, ein Wissenschaftler, der sich aufgrund seiner Liebe zur Arbeit von Dr. Stein eigentlich als der perfekte Partner auszeichnen kann, kann sich leider nicht zu Firestorm vereinen und verlässt enttäuscht und verärgert Star Labs, dennoch ungeachtet der Blicke vom Team um Barry auch sichtlich verändert und mit Kräften ausgestattet, die Flash und seinen Freunden noch gefährlich werden können.

Der zweite und eher ungewöhnliche Kandidat ist der junge Jefferson „Jax“ Jackson, der bei der Explosion des Teilchenbeschleunigers seine aufstrebende Karriere als Footballspieler an den Nagel hängen konnte, als er von der Welle verletzt und sportinvalide gemacht wurde. Jefferson arbeitet in einer Werkstatt, in der er von Dr. Stein und Barry aufgesucht und für den Posten als Firestorm indirekt sogar interviewt wird.

Das der junge Held letztlich erst von Caitlin für nicht bereit und unfähig erklärt wird, diesen Posten von ihrem scheinbar toten Ehemann zu übernehmen, mag nachvollziehbar sein, dennoch ist es merkwürdig, wie sehr unfair Caitlin gegen den überwältigten jungen Mann vorgeht. Es mag vielleicht daran liegen, dass Jay Garrick diese Woche eine Pause macht und sich das Techtelmechtel von Miss Snow und Mister Garrick erstmal nicht fortspinnen kann.

Barry hingegen, der für Caitlin diese Woche die Stimme der Vernunft ist, kriegt ebenfalls eine kleine väterliche Predigt von Joe, der Barry ermutigt, sich auf seine neue Kollegin Patty einzulassen. Das zarte, sympathische Band, dass die beiden seit der ersten Folge verbindet wird hier also weitergesponnen und führt gegen Ende vor einem Cafe zu einem Höhepunkt, den man vielleicht nicht so erwartet hätte, dazu aber gegen Ende mehr.

the flash fury of firestorm dr. stein

No tiene fuego, Dr. Stein: Flame off für Dr. Stein – via tv.com

Das Herzstück dieser Folge ist aber in dieser Woche nicht die Suche nach dem neuen Firestorm oder Barrys Neuausrichtung in Sachen Liebe, sondern die Familien-Reunion der Wests, die sich zum ersten Mal zu dritt im Jitters treffen. Eine taffe Iris sagt dabei ihrer Mutter nicht nur ihre klare Meinung über ihre viel zu späte Rückkehr, später in der Folge wird endlich klar, warum Mutter West wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist: Sie hat Krebs und nicht mehr lange zu leben, möchte von daher noch in den letzten Monaten ihres Lebens alles richtig machen und sich aussöhnen mit ihrer Tochter und ein Teil ihres Lebens werden. Als Joe seiner Tochter diesen Umstand offenbart, zeigt sich schnell das das Autorenteam von Flash keineswegs sofort in Friede, Freude und Eierkuchen haben wollen, sondern zeigen, was Iris am Anfang von The Flash ausgemacht hat: Sie ist eine knallharte Journalistin, die ein Detail über ihre Mutter Francine herausgefunden hat, dass Flash-Fans wahrscheinlich hat Jubeln lassen. Francine war schwanger, als sie Joe verliess und hat anschließend einen Jungen zur Welt gebracht. Ein Faustschlag für Joe, der von seinem späten Glück noch nichts weiß und Anlass für eine starke Iris, ihrer Mutter wohl endgültig die kalte Schulter zu zeigen. Wann der vermeintliche Bruder, nennen wir ihn einfach mal Wally auftauchen wird, wird die zweite Staffel zeigen, Fans wissen, wer sich hinter ihm vermutlich verbergen wird, sollten die Autoren auch weiterhin ihrem Mantra von mehreren Speedstern innerhalb der Speedforce treu bleiben.

Fazit

Obwohl die dieswöchige Folge von The Flash etwas gehetzt und unschlüssig in der plötzlichen Eskalation der Situation rund um Firestorm ist, lassen sich doch auch gewissen Stärken finden, vor allem, wie auch schon in den letzten Wochen rund um die Wests und das Barry/Patty-Team. Deren Story rund um einen angeblichen Hai-Menschen findet ihr jähes Ende als King Shark tatsächlich Flash angreift, als der gerade mit Patty reden möchte. Wie so oft in den vergangenen Folgen tritt am Ende nur ein Mann auf, der die Serie ordentlich durchwirbelt: Harrison Wells ist zurück. Was das bedeutet und was seine Rolle in all dem ist, wird in der kommende Folge beantwortet und macht riesige Lust auf mehr Flash.

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(Header via img2.tvtome.com, Video via YouTube, Television Promos)

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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.

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