The Flash – Staffel 1

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Der rotze Blitz in Serie? Wie lässt sich das umsetzen? Ist das nicht albern? Ist das dann nicht genauso düster wie Arrow? Wo bleibt da die Romantik? Oder das Drama? Für Barry Allen, den schnellsten Mann der Welt natürlich kein Problem, in dieser ersten Staffel der neuen CW-Serie unter einen Hut zu bekommen.

Da hat wieder jemand Game of Thrones gespoilert - via hypable.com

Da hat wieder jemand Game of Thrones gespoilert – via hypable.com

Um was geht es in The Flash?

Barry Allen ist Forensiker bei der Polizei von Central City, der durch einen Unfall Superkräfte bekommt, die ihn schneller als jeden anderen Menschen machen. Diese Kräfte nutzt er, um Verbrechern und Superschurken das Handwerk zu legen und gleichzeitig auch nach dem Mann zu suchen, der seine Mutter umgebracht hat, als er ein kleiner Junge war und dazu geführt hat, dass sein Vater unschuldig ins Gefängnis musste. Barry wird dabei nicht nur von seinem Ziehvater Joe West unterstützt, der Detective bei der Central City Police ist, sondern auch von Team rund um den Chef von StarLabs Dr. Harrison Wells, den Tüftler Cisco Ramon und die eher reservierte Caitlin Snow, die Barry helfen, mit seinen neuen Kräften auszukommen. Und damit nicht genug: Der „Mann in Gelb“, der in der Nacht, als Barrys Mutter ermordert wurde, zu sehen war, zeigt einige Parallelen zu den neuen Kräften von The Flash, was natürlich mehr Fragen aufwirft – Was passierte in der Nacht vor so vielen Jahren?

Erschwert wird dies durch Barrys „Stiefschwester“ Iris, in die Barry seid Kindestagen verliebt ist und bei der er sich nie getraut hat, ihr seine Gefühle zu gestehen, während Iris sich sehr für den mysteriösen roten Blitz interessiert, der in den Straßen von Central City für Ordnung sorgt und sie sich dadurch natürlich auch in Gefahr bringt.

Central City Breakdance via flickeringmyth.com

Central City Breakdance via flickeringmyth.com

Muss ich die Vorlage kennen?

Bei The Flash wird man als Fan der Vorlage mit haufenweise Referenzen, Anspielungen und Witzen belohnt, die man natürlich nur kennt, wenn man sich ein bisschen mit dem Flash auskennt, allerdings kann man die Serie auch ohne dieses Bonuswissen geniessen, da die Serie sich Zeit nimmt, alle Schurken, Helden oder Nebenfiguren ausführlich zu beleuchten.

Und das kann was?

The Flash braucht ein paar Folgen Anlauf, bis die Serie Fahrt aufnimmt und man ein Gefühl dafür bekommt, was Barry antreibt und was vor allem die Nebenfiguren für eine Rolle spielen werden im Verlauf der ersten Staffel. Ist man dann aber einmal in diesem Kosmos gefangen, der im selben Serien-Universum wie Arrow spielt, gibt es so gut wie kein Entrinnen mehr. Die großen Offenbarungen, die im Laufe der Staffel ans Tageslicht gelangen nehmen eine immer größere Intensität an, bis die Serie in einem hervorragenden Staffelfinale endet, dass einem den Atem raubt.

Viele Gastauftritte von Schurken, Helden und bekannten Charakteren aus den Comics runden eine Serie ab, die wenig bis gar keine schwachen Episoden produziert. Dabei kommt jede Figur in den Fokus und es wachsen einem fast alle, sogar ein gewisser Teil der Schurken, ans Herz.
Da wo Serien wie Gotham, Arrow oder sogar Agents of SHIELD eher den düsteren, ernsten Grundton ansprechen, schafft es The Flash eine Staffel lang ein eher softeres, leichtes Gegengewicht zum doch eher schwermütigen Comic-Kosmos der letzten Jahre zu präsentieren.

Der böse Blick - via screenrant.com

Der böse Blick – via screenrant.com

Was ist nicht so gut gelungen?

Barrys „geschwisterliche“ und dann wieder teilweise romantische Beziehung zu Iris fügt der Serie einige Längen hinzu, die man vielleicht hätte vermeiden können, wenn man sich bereits zu Anfang entschieden hätte, ob sie zusammenkommen oder nicht. Das „Liebesdreieck“, dass in der ersten Staffel vor allem zwischen den wichtigen Pfeilerepisoden sehr stark ausgebaut wird, braucht es so nicht und man kann nur hoffen, dass die Autoren in der zweiten Staffel eher Nägel mit Köpfen machen werden.

FAZIT

The Flash liefert eine starke erste Staffel ab, die vielleicht mit das Beste ist, was man im Fernsehen mit Superhelden je gesehen hat. Eine packende Story und tolle Schauspieler, die allesamt großartig miteinander funktionieren, lassen einen über die gesamte Länge von 23 Episoden nicht los und machen einen sehr neugierig auf das, was da in der kommenden, zweiten Staffel auf uns wartet.

Wer jetzt Lust auf The Flash hat, kann auf amazon.de die gesamte Staffel sowohl synchronisiert als auch im Original mit Untertiteln anschauen.



(Header via comicbookmovie.com)

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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.

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