Reviews: The Flash 2×05 – The Darkness and the Light

Die fünfte Folge der zweiten Staffel von The Flash ist nicht nur pickepackevoll mit neuen Impulsen für den Rest der Staffel, die Folge schafft es sogar, aus dem altbekannten Muster des Villain of the Week auszubrechen, indem man Schurken dieses Mal schon kennt – oder eher nicht?

Harrison Wells ist zurück! Dieses Mal nicht aus der Zukunft, sondern vermeintlich das Original, wenn auch von Erde-2 und nicht der schon lange verstorbene Mentor, den Team Flash nie kennenlernen konnte, da Reverse Flash Eobard Thawne den Wissenschaftler schon vor Jahren ermordete. Was will Wells? Warum bewahrte er Barry vor King Shark in den letzten Sekunden der letzten Folge? Diese Fragen werden natürlich teilweise beantwortet, teilweise aber auch erste Weichen gestellt für Wells Motivation über die gesamte Staffel.

Bereits zu Anfang muss sich Team Flash fragen, ob es sich wirklich um Wells handelt. Die anfängliche Konfrontation mit Caitlin und Cisco zeigt dabei, dass es sich in keinster Weise um den Mentor bzw. Nemesis von Barry handelt, sondern den wirklichen Wells, der Barry gegen Zoom helfen will, an dessen Erschaffung er mitschuldig ist. Dabei gibt er häppchenweise schon Wissen ab, dass Barry auf den neusten Stand über Zoom bringt. Dieser will alle Flashs töten und der einzige Speedster im Multiversum werden. Dabei zeigt sich Wells sehr fokussiert, auch wenn Joe versucht ihn zu erschießen und er mit Jay in eine Schlägerei verwickelt wird. Wells ist zwar ein Riesenarschloch, scheint aber das Vetrauen von Barry und seinen Freunden zu gewinnen.

Iris wird direkt von Joe mit einer Schusswaffe ausgerüstet, um sich im Falle eines Falles selbst zu schützen und nimmt diese Waffe auch ohne große Diskussion, gerade, da Joe einen guten Punkt für sich hat. Es ist kein Eddie mehr da, um sie beschützen und die Welt denkt, Wells sei tot.

Das Flirt-Karrussel dreht sich weiterhin zwischen Patty und Barry, die endlich ihr erstes Date ausmachen, dass in der letzten Folge noch ausblieb, während Cisco versucht, an die Nummer der neuen Jitters-Bedienung zu kommen. Dieser hat eine weitere seiner Visionen, die Flash hilft, eine Schurkin namens Doctor Light zu stoppen, die von Zoom geschickt wurde, um Barry zu töten. Mal wieder. Doch dieses Mal handelt es sich nicht nur um eine Mörderin, sondern eine Diebin, die ein Doppelgänger einer bekannten Person ist: Linda Park.

Diese eher kleinkriminelle Diebin zu stellen ist der gemeinsame Plan von Wells, Jay Garrick und Barry, die sich auf den Weg machen, Doctor Light zu stoppen, während Cisco und Wells ihre Beziehung abstecken können, da Cisco immer noch viel aus der alternativen Zeitlinie zu verarbeiten hat, in der Thawne ihn umgebracht hat. Cisco zeigt dabei wieder einmal, wieviel mehr in ihm steckt, als nur der Technik-Nerd, der schnell Dinge zusammenbauen kann, um Barry zu unterstützen.

In der Zwischenzeit erblindet Barry kurzzeitig beim Aufeinandertreffen mit Doctor Light, muss aber dennoch das Date mit Patty wahrnehmen, die nach einiger Zeit natürlich durchschaut, was mit Barry nicht stimmt, beide aber dennoch einen wunderbaren Abend verleben, an dessen Ende, Barry und Patty sich endlich küssen. Die Chemie zwischen den Beiden scheint wirklich zu passen, bleibt abzuwarten, ob sie schneller in Barrys Geheimidentität eingeweiht wird als Iris oder Flash sie erstmal außen vor lässt.

the flash jay garrick the darkness and the light

Wer ist hier der Boss? – via moviepilot.com

Einzig blass bleiben Jay und Caitlin, die sich diese Woche auch näher kommen, allerdings nicht viel zur Story beitragen. Aufgrund der wirklich vollgestopften Folge ist das zu verschmerzen, es bleibt nur zu hoffen, dass die Autoren noch mehr mit ihenn vorhaben, als sie nur immer miteinander rumturteln zu lassen. Die Vision von Killer Frost aka Caitlin Snow, die Barry im Staffelfinale hatte, lässt allerdings hoffen, dass auch diese Figur bald ihren Doppelgänger treffen wird.

Am Ende werden fast alle losen Ende der Folge zusammengeführt. Cisco, der mit seinen neuen Kräften hadert, muss dies nun endlich vor seinen Freunden zugeben, wird dabei von Wells gefördert, wie es Thawne nie richtig tat und führt letztendlich zum Erfolg gegen Doctor Light. Diese kann aufgespürt und durch Speed Mirages überwältigt werden. Barry kann dadurch Bilder von sich erschaffen, die den Eindruck machen, er sei an dutzenden Orten gleichzeitig – unklar ist nur, woher Wells dieses spezielle Speedster-Wissen hat. Natürlich ändert sich mal wieder die Dynamik des Team Flash. Wells wird als neuer Mentor installiert, Jay zieht sich erstmal zurück und Cisco gibt sich selbst seinen Superheldennamen Vibe, nachdem er mit Kendra Saunders Nummern ein Date ausgemacht hat. Ein Metahuman-Date, da auch Kendra eine Superheldin ist – nämlich Hawkgirl.

Ob dies bereits  in The Flash oder im Spin-Off Legends of Tomorrow zu sehen ist, wird sich zeigen. Team Flash scheint anscheinend bereit für Zoom zu sein, den sie zusammen stellen wollen, die kommende Woche wird zur ersten Bewährungsprobe gegen den Speedster, der auf Erde-2 die Tochter von Harrison Wells gefangen hält.

Fazit

Die fünfte Folge von The Flash ist so voll mit guten Charaktermomenten, humorvollen Szenen und einem überragenden Harrison Wells, dass es ein Jammer ist, dass die Folgen nicht länger sind. Die erneute Neuausrichtung des Teams ist für den bevorstehenden Kampf mit Zoom nur logisch und macht unbändige Lust auf mehr.

Nächste Woche geht es dann mit Enter Zoom bei The Flash weiter, der ersten Konfrontation von Barry und seinem neuen Feind Zoom.

Und wer sich nun Folge 2×05  von The Flash, The Darkness And The Light, anschauen will, der kann sich Amazon bedienen!


(Header via comicbook.com, Videos via YouTube,)

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Über den Autor

Jamie

1986 geboren. 1992 erste Konsole. Seitdem konstanter Level-Up. Schreibt über Gaming, Kino, Comics und TV-Serien im Bereich der Nerd- und Geek-Culture.

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